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 Montag, der 06. September 2010



Erlebnisse


Ein Verbesserungsvorschlag hat uns ereilt. Unsere Homepage hat zwar eine News-Seite, jedoch werden unsere Erlebnisse und Pläne meist nur in kurzen Daten genannt. Weitere Informationen gibt es dazu nicht.
Aus diesem Grund sollen zukünftig auf dieser Seite die Hintergrundgeschichten zu finden sein. Es wird natürlich nicht zu jedem Update der Seite etwas geschrieben werden. Diese Info findet ihr weiterhin wie gewohnt unter News.
Nein, diese Seite soll einen Einblick in unsere Unternehmungen bieten und vielleicht auch ein paar ausführlichere Informationen über unsere Pläne oder Termine geben. Es soll einfach ein Platz werden, auf dem ihr unsere Erlebnisse nachlesen könnt. Etwas ausführlicher als bislang gewohnt.



 

Zurück aus Karlsruhe

Am Wochenende waren wir in Karlsruhe auf dem BCC, der deutschen Meisterschaft.
Bereits Freitags ging es los in den Süden. In Düsseldorf haben wir uns mit Judith und Holger und den Markenbordern getroffen und sind dann zusammen, zum Teil heftige Regenschauer und Unwetter, bis nach Karlsruhe gefahren. Dort angekommen haben wir wieder unsere "Doppelhaushelften" aufgestellt und zwischen uns, zum gemeinsamen sitzen und quatschen, Judith Pavillon aufgebaut. Hinter den Bullis hatten die Welpen ihren eigenen Abenteuerspielplatz.
Das Turnier an sich war sehr nett und Richter sowie Organisation hatten die Ruhe weg :) So durften die letzten Starter der Open erst am zweiten Tag an den Start da es schon langsam dunkel wurde. Zusammen mit Judith, Holger, Stefan, Yvonne und Nico haben wir abends dann den Grill angeschmissen und noch lange beieinander gesessen, erzählt und jede Menge Spaß gehabt.
Am Sonntag ging es dann recht früh und zügig weiter mit dem Turnier.

Am Ende des Turniers konnte sich Daniel mit Sirius den 5. Platz in der Minidistance Only sicheren. Mit seiner kleinen Bodenlenkrakete den 5. Platz im Open Overall und den 4. im Freestyle Only.

Meine persönlichen Highlights dieses Wochenendes aber war das wir Remus großen Bruder Bamm Bamm nun endlich einmal persönlich kennen gelernt haben. Toller Hund - eben Remus nur in Braun-Weiß.

Und natürlich das wir unseren kleinen Nachwuchs mit nach Hause nehmen durften. Cho verstärkt nun also seit Sonntag unser Rudel und wird hier einiges aufmischen. Mehr zu ihr findet ihr unter Cho.


 


Nicht mehr lang...


und dann wird Zuwachs in der Border-WG einziehen.
Am letzten Wochenende im August wird die kleine Cho (Ferrero Choco Fresh von den Markenbordern) bei uns einziehen. Wir freuen uns sehr auf die kleine Maus und sind gespannt wie sie sich entwickeln wird.



 

Wir waren auf Ausstellung


Remus hat sich den "Netherlands Champion" sowie "World Master Champion"  in der Offenen Klasse bei den Border Collies jeweils mit einem V1 erlaufen. Zudem hat er hat es sogar in den Endring der "Best of Show" geschafft! War jedoch zum Schluss leider nicht Platziert.
Sirius hat sich ebenfalls auf beiden Shows ein V2 erlaufen. Bin sehr stolz auf die Jungs. Das habt ihr sehr toll gemacht.
Ein Danke Schön geht noch an Judith die für mich den Remus ausgestellt hat, da ich nicht beide Rüden gleichzeitig im Ring präsentieren konnte.

  


Skyhoundz Qualifier in Zeewolde - mehr Urlaub als Turnier


Nach dem wir die Ausschreibung auf Reints Seite zu diesem Turnier gelesen haben war uns klar das wir möglichst früh zu diesem Turnier anreisen wollten. Die Beschreibung des Campingplatzes war einfach zu verlockend. Ein Platz mit eigenem Hundestrand an dem Menschen und Hunde gleichermaßen planschen können. Da in NRW zeitgleich auch Ferien waren, entschloss Daniel kurzerhand auch seine beiden Neffen mitzunehmen. Die beiden haben sich sehr gefreut mit uns und (ich glaube vor allem) mit den Hunden an den Strand fahren zu können. Und da die beiden schon einmal mit waren durften sie auch gleich in der DA mit den Hunden starten. Am Abend bevor wir also los fuhren durften Kevin und Marcel noch einmal ein wenig mit den Hunden trainieren um sich ungefähr an den Ablauf zu gewöhnen. Und am nächsten Tag ging es dann auch schon früh los nach Holland. Bereits um 8 Uhr Morgens machten wir uns auf den Weg und trafen so gegen halb elf bereits am Campingplatz ein. Als erstes stand natürlich der Zeltaufbau bzw. der Umbau des Bullis an. Und nachdem wir uns ein nettes Plätzen auf dem, eigens für alle Frisbeespieler reservierten, Feld ausgesucht hatten und alle Sachen verstaut hatten ging es dann auch schon zum Stand. Daniel, Marcel und Kevin wie auch Sirius und Remus hatten jede Menge Spaß beim Planschen. Nachmittags ging es dann zurück zum Zelt/Buli und zu den nach und nach eintrudelnden Discdoggern. Aber nicht nur zum Planschen war der Stand ideal und so nutzen Judith und ich den Sonnenuntergang um das eine oder andere nette Foto zu schießen.


          

Am Samstag standen dann alle Distance Wettbewerbe sowie die Novice- und Pairsfreestyle an. Kevin und Marcel haben ihr Bestes gegeben und feuerten Sirius und Remus unermüdlich an. Und auf ihre Platzierung unter den ganzen Profis können sie mehr als stolz sein. Ja und auch Judith und ich mussten bereits am Samstag an den Start. Entstanden aus einer Blödelei auf dem Seminar mit Björn im Mai hatten wir zwar bei meinem Besuch bei Judith überlegt was wir denn so tolles spielen könnten, uns sogar einige Sets gebastelt, aber in unser Schusseligkeit den Zettel auf dem wir unsere Ideen verewigt hatten kurzerhand verbummelt. Also setzen wir uns noch Samstagmorgen hin um mal eben schnell was neues aus dem Ärmel zu schütteln.
Überwiegend planlos gingen wir also auf das Feld um 1 1/2 Minuten Spaß zu haben. Und was wir für einen Spaß hatten. Die Fotos sprechen Bände. Das erste Mal das ich kein bisschen nervös auf dem Platz stand. Auch nicht weiter tragisch das wir erst noch warten mussten bis die Richter fertig waren. Die Richter mussten während unserer Kür einiges zu lachen gehabt haben. Sei es weil wir über uns selber lachten, die netten Kommentare von uns während des Spiels. Ja wir haben diskutiert :-) Oder weil wir doch zwischenzeitlich etwas verwirrt waren. Am meisten verwirrt waren wir wohl darüber das wir am Ende nach allem was wir uns so vorgenommen haben noch Zeit übrig hatten. Also doch schnell noch ein Dogcatch.
Letztendlich schafften wir es sogar uns mit unserer Fun-Kür den zweiten Platz, und da es sogar ein Qualifier war die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in den USA, zu sichern.
Uns dreien hat es jedenfalls so viel Spaß gemacht, dass wir es vielleicht noch mal wiederholen werden - wenn sich denn die Möglichkeit ergibt.

           

Aber nicht nur Judith, Sirius und ich hatten unseren Spaß. Auch Daniel hatte seinen Spaß. Den Samstag hat er damit verbracht Kevin und Marcel zu ihrer Minidistance zu begleiten und uns bei unserer Kür zu zu sehen. Am Sonntag durfte nun auch er mit seinem kleinen Baby-Bär an den Start. Die beiden können sich am Ende des Tages ebenfalls den zweiten Platz sichern. Am Ende des Tags fuhren wir dann alle glücklich und auch ein klein wenig erschöpft nach drei Tagen Sommer, Sonne, Strand und Spaß nach Hause.

 

Skyhoundz Europameisterschaft in Olen/Belgien 17.-18.07.2010

Die erste Europameisterschaft dieses Jahres sollte also nach Skyhoundz in Olen/ Belgien stattfinden.
Das Highlight dieser EM war, dass sie Bestandteil eines Heißluftballonfestivals mit Rummelplatz war. Also haben wir am Freitag den Bulli gepackt, die Hunde eingeladen und sind die knapp 160 km rüber nach Belgien gefahren. Als wir gegen 18 Uhr ankamen, begrüßte uns Sven, der Cheforganisator, und zeigte uns alles. Wir haben uns ein Schattiges Plätzchen unter einigen Bäumen ausgesucht und richteten den Bulli für die Nacht her und begrüßten den ein oder anderen Discdogger der ebenfalls schon angekommen waren.
Gegen 19 Uhr trafen dann Martin und Angela aus Luthe ein, und man verabredete sich zum gemeinsamen Abendessen beim goldenen M. Darüber war ich so erleichtert, da ich nach 4 Tagen Schützenfest keine Lust auf Kirmesessen hatte, also den Bulli schnell umbauen und dann ging´s zu viert los. Den Abend haben wir bei ein paar kühlen Getränken und viel Gerede gemütlich ausklingen lassen, denn Samstagmorgen hieß es früh aufstehen und um 7 Uhr anmelden, da es um 8 Uhr losgehen sollte.
Schnell das Quechua aufgebaut, Box usw. untergebracht und ab zum Playersmeeting. Das von Peter Bloeme dem Headjudge aus den USA abgehalten wurde. Schon hieß es Hunde warm machen und Startschuss für Distanzwettbewerbe. Der Ablauf war sehr zügig und wir waren trotz zweier Regenunterbrechungen gegen 17 Uhr fertig. Sirius und Remus haben wie immer alles gegeben, aber leider waren meine Wurfkünste nicht immer ideal. Trotzdem belegte Remus den 3. im Time Trail.
Als wir dann eine Kleinigkeit gegessen hatten fuhren wir mit den Hunden zum nahegelegenen Kanal spazieren. Nachdem Pepper, Lucie, Sirius und Remus sich im Kanal teilweise unfreiwillig abgekühlt hatten fuhren wir wieder zurück zum Turnierplatz und als wir dort ankamen war das Ballonfestival schon im vollen Gange und wir sahen die ersten Ballons starten. Solch ein Spektakel bekommt man ja nicht jeden Tag zusehen und so ließen wir den Abend bei kühlen Getränken und totalen erstaunen über das Festival und dem regen Treiben gegen 1 Uhr ausklingen.
Der Sonntag fing wie der Samstag an, viel zu früh. Da um 8 Uhr die erste Freestyle Kür beginnen sollte. Diesmal begann Sven und ich sollte als zweiter Spieler meine Kür spielen. Darum schnappte Dana sich den Remus und machte ihn für mich warm, damit ich noch in ruhe einige Dinge erledigen konnte. Dann hieß es „are you ready“ und schon legten Remus und ich los. Obwohl wir in 4 Wochen nur einmal für 10 Minuten trainiert hatten und sonst nur schwimmen und spazieren waren, hat meine Bodenlenkrakete nicht enttäuscht und mich wieder einmal in seinen Bann gezogen. Als dann die Rangfolge nach der 1. Kür ausgehangen wurde staunte ich nicht schlecht. Remus lag auf Platz2 hinter Angela mit Lucie die wieder einmal sehr stark aufspielte. Auf Platz 3 lag Frank mit Baffy: So gingen wir dann in „Reverse Order“ in die Minidistance und schafften es genauso wie Angela auf 12,5 Punkte bei über 30 Grad im Schatten. Das Finale, vor einigen Hundert Zuschauern, lief für mich und Remus ganz gut, auch wenn ich einige Würfe verdattelt habe. Am Ende stand Angela völlig zu recht auf dem 1. Platz und ist somit Europameisterin nach Skyhoundz, gefolgt von mir auf Platz 2 und Frank verteidigte seinen 3. Platz.

 


 

Das überraschteste Gesicht bei der Siegerehrung machte aber Martin, der sich Sonntagmorgen doch dazu entschied beim Freestyle Novice teilzunehmen. Er war mit seinen beiden Küren und der MD nicht zufrieden. Obwohl wir alle sagten das er Klasse gespielt hat.  Umso verdutzter war sein Gesicht, als er aufgerufen wurde bitte auf das Treppchen mit der Nummer 3 zukommen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht war unbezahlbar, Martin den 3.Platz hast du und Pepper euch mehr als verdient. Nach der Siegerehrung hieß es einpacken und Abschied nehmen. Also sind Angela, Martin, Dana und ich noch mal nach McDonalds ein wenig schlemmen. Gegen 20 Uhr haben wir uns dann von einander verabschiedet und sind nach Hause gefahren.
So war sie die Skyhoundz EC, es hat uns unheimlich fiel Spaß gemacht und kommen sehr gerne wieder nach Belgien.
Und einige Gesichter werden wir ja schon am kommenden Wochenende in Zeewolde wiedersehen!



Zwei Wochen bei den Markenbordern

direkt im Anschluss des Turniers in Assen bin ich zusammen mit den Hunden mit zu Judith und ihren Markenbordern gefahren. Grund war die bevorstehende Geburt von Shebas Welpen.
Es waren 2 Wochen voller Spannung, Vorfreude und vielen kurzen Nächten.
Sheba hat uns ganz schön an der Nase rum geführt. Mehrmals meinte die Gute uns in Aufruhr versetzen zu müssen um dann seelenruhig einzuschlafen. Letztendlich haben wir bis zum 68. Tag gewartet (02.07.).   
Und sind dann zum TA gefahren. Die Ärztin hat sie untersucht. Der Muttermund war bereits geöffnet und auch der erste Welpe war zu ertasten. Sheba hat ein wehenförderndes Mittel gespritzt bekommen und
wenn binnen 3 Stunden kein Welpe da sein sollte, sollten wir uns wieder melden. Und so war es dann leider auch. Wir sind also wieder zum Tierarzt und die zwei Jungs und zwei Mädels wurden per Kaiserschnitt geholt.
Das war es dann also für mich. Aus der Traum bei der Geburt anwesend sein zu können. Jedoch durften wir die Welpen trocken reiben und die Atmung anregen.

                                                                                   

Natürlich haben wir nicht nur die ganze Zeit vor der Wurfkiste gesessen und darauf gewartet das Sheba ihre Babys bekommt. Nein wir waren auch des Öfteren an einigen der vielen kleinen Seen in der nähren Umgebung und haben viele tolle Fotos gemacht. Judith ist schwer verliebt seit dem in unsere Digitalkamera. Schwer zu trennen war sie. So konnte ich jedoch auch einmal die Sonne genießen und einfach nur sitzen und den Hunden beim baden zuschauen. Oder aber das Spielzeug möglichst oft in irgendwelche Bäume werfen :) Ja ich gebe es zu Spielzeug werfen gehört eindeutig nicht zu meinen Stärken. Jedoch haben wir es immer wieder aus den Bäumen heraus bekommen.
Am ersten Wochenende kam Daniel uns dann besuchen. Wen er mehr vermisst hat, die Hunde oder mich, ist schwer zu sagen. Jeden Falls war die Begrüßung der Hunde um einiges wüster als die meine :) Jeden Abend durfte ich mir anhören wie langweilig es ohne die Hunde und mich (man beachte die Reihenfolge) ist. Keiner ist da zum Gassi gehen und keiner wartet zu Hause.
Am nächsten Tag schon musste er wieder nach Hause. Im Gepäck hatte er jedoch seinen kleinen Remus. Sein Baby. Und damit der Remus zu Hause nicht so alleine sein muss (er kennt es ja nicht ohne Zweithund) auch Smacks. Laut Daniels Erzählungen haben die beiden sich prächtig verstanden und Smacks hat auf Daniels Gassirunden alle verzaubert. Aber auch Sirius hat die zweite Woche bei den Markenbordern sehr genossen. Ein ganzes Harem nur für ihn :) , kein nerviger kleiner (Halb)Bruder mehr.
Nach einer Woche Trennung waren aber alle froh wieder da zu sein wo sie eigentlich hin gehören. Na ja alle ist vielleicht gelogen. Remus hat nur ungern sein kleines Mädchen wieder gegen Sirius eingetauscht :)

Weiter Infos zu Judith, ihren Markenbordern und den Wurf findet ihr hier.



UFO Standings

Daniel springt hier im Dreieck :) Er hat gerade auf der Homepage des UFO die Standings angeschaut. Momentan steht er auf der Weltrangliste mit Remus auf dem fünften Platz. Und auf der Rangliste für Europa sogar auf Platz eins. Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme. Es wird auch sicherlich nicht dabei bleiben, da Daniel weder an den World-Finals noch an der EC teilnehmen kann. Dennoch freut er sich sehr über diesen Zwischenstand.




UFO-Major Assen

- Daniels offizieller Aufstieg in die Open
- Hitze ohne Ende
- Hunde im Schatten zwischen den Bäumen damit sie es recht kühl haben
- Hunde voller Zecken - da sie ja zwischen den Bäumen lagen
- Daniel und Remus erreichen Overall Platz 31, Daniel und Sirius Overall Platz 20

Das war Assen
2009!!!

Und dieses Jahr ging es natürlich wieder nach Assen. An und für sich stand das Wochenende unter keinem guten Stern.
Der Bulli war gepackt - und - er wollte einfach nicht anspringen. Also alles wieder rausräumen und in den Kangoo. Schnell wieder das alte Zelt raus suchen wobei wir ja nicht mehr im Zelt schlafen wollten.  Also den Wagen mal wieder bis unters Dach zugeladen und auf ging es nach Holland. Kurz bevor wir dann von der Autobahn runter mussten sagte Daniel: "Schau mal da ist unser Ziel!" Auf dem Navi war er ganz deutlich zu sehen. Und als ich dann aus dem Fenster schaute sah ich direkt neben dem Feld an der Autobahn unseren Campingplatz. Super dachte ich mir. Nicht das man sowieso alles um sich herum nachts mitbekommt - nein die Autobahn war noch nicht mal 200 Meter neben dem Campingplatz. Das werden wohl wieder erholsame Nächte :(
Auf dem Campingplatz angekommen wurden natürlich erst einmal die ersten bekannten Gesichter begrüßt. Und danach wurde das Zelt aufgebaut. Wir wussten sogar noch wie es geht. Mit ein bisschen Hilfe unserer Schweitzer Freunden Meli und Marcel ging es auch wirklich zügig. Danach wurden erst einmal die Hunde bewegt. Und als ich zurück kam waren auch schon Ine und Patrick da und wir halfen beim Aufbau des Wohnwagens und des Vorzeltes. Auch Judith, Jonah und Holger waren mittlerweile da. So langsam trudelten auch Bettina und Chris ein und als dann alles stand sind wir erst einmal gemeinsam essen gegangen. Den Abend ließen wir dann gemütlich zusammen mit Disi, Peter und Olli im Vorzelt von Ine und Patick ausklingen. Warum im Vorzelt? Es war kalt. So kalt das ich meine Winterjacke mit hatte und im Vorzelt sogar der Heizlüfter lief. Vielen Dank noch mal an Ine das wir uns genau diesen mit in unser Zelt nehmen durften. So musste ich auch Nachts nicht frieren.
Am nächsten Morgen ging es früh los zum Turnierplatz. Wie auch im Vorjahr hatten sich eine ganze Menge Starter angemeldet. So wurde am Samstag nur Freestyle-Starters und T+C (alle Starter auch Open) gespielt. Am Ende des Tages war die erste Siegerehrung. Welche in Rekordzeit abgehalten wurde. Man musste ganz schön aufpassen um auch seinen Platz mitzubekommen. Daniel hatte mit beiden Hunden auch für Toss und Catch Only gemeldet. Und war nach der ersten Runde auch mit beiden unter den besten zehn.
Im Anschluss ging es wieder auf den Campingplatz wo wie alle gemeinsam am BBQ teilnahmen. Nun ja an die holländischen Salate werde ich mich wohl nie gewöhnen :) im Anschluss ging es wieder ins Vorzelt von Ine und Patrick.
Am Sonntag waren dann die Open dran. Wie Daniels und Remus erster Freestyle war kann ich gar nicht sagen. Ich fand ihn solide - aber vielleicht bin ich bei ihm auch immer besonders kritisch. Nette Kür aber wir haben auch viele andere tolle Küren an diesem Wochenende gesehen. Die Richter sahen ihn auf jeden Fall auf Platz drei.
Seine zweite Kür spielte er im Regen. Scheinbar genau Daniels Wetter. Denn an diese Kür kann ich mich besser erinnern und er schien als hätte er eine Menge Spaß gehabt.
Am Ende des Tages folgte dann wieder die Siegerehrung. Mit Remus schaffte er den 3. Platz im Throw und Catch mit Sirius sogar den 2. Im Freestyle gewann er sogar mit seinem kleinen Remus den ersten Platz. Daniel Freude war riesig. Der allererste Sieg mit seinem kleinen Schatz und dann auch noch auf einem so großen Turnier.

Nach dem Turnier fuhr Daniel dann ganz alleine nach Hause. Die Hunde und ich führen mit gen Hamburg zu den Markenbordern.


Fotos und unsere Ergebnisse findet ihr unter Frisbee-Results.

 

UFO-Local und FDDO in Diekholzen

eine Woche nach Luthe machten wir uns also wieder auf den Weg gen Norden. Weit gekommen sind wir aber auch dieses Mal nicht bis wir in den ersten Stau gefahren sind.
Aus diesem Grund sind wir erst sehr spät in Diekholzen angekommen. Was bin ich froh das wir kein Zelt mehr aufbauen müssen. Nur kurz den Bulli umbauen und fertig. Während Daniel die Hunde bewegt hat habe ich das Auto umgebaut und die Vorhänge angebracht.
Judith war so nett uns ein Plätzchen direkt neben ihrem Bus frei zu halten so das wir unsere Doppelhaushälfte direkt am Spielfeldrand beziehen konnten.
Danach wurden dann die anderen Spieler erst einmal begrüßt und der Abend endete (zumindest für uns) mit gemütlichem Beisammensein in der Umkleidekabine des Sportvereins.

Das Turnier startete früh. Da sehr warme Temperaturen angesagt waren  sollte die erste Runde gespielt sein noch bevor die Mittagshitze kam. Und es wurde heiß. Sehr heiß. An ein Spiel mit Vaultweste wollte ich gar nicht denken und so entschloss ich mich nur im "Pulli" zu spielen. Mein erster Gedanke nach meiner Kür war nur "Heiß - Pulli aus!!!"
Die Organisatoren entschlossen aus diesem  Grund eine mehrstündige Pause einzuschieben um der Mittagshitze zu entgehen und lieber am kühleren Nachmittag weiter zu spielen.
Trotz miserabler Minidistance konnten Sirius und ich uns den ersten Platz der Beginner sichern. Daniel hatte einfach viel Pech an diesem Wochenende. In der ersten Kür lief die Zeit nicht mit so das Daniel nachdem er alle seine Sets gespielt hat fragte wie lange noch zu spielen sei. Kurz danach (bei 2:40 min) wurde die Musik gestoppt und Daniel entschied zum Wohle des Hundes nicht noch mal zu spielen und die Kür so zu werten wie sie war. Trotzdem rutschte er noch in die Top 10. Danach fogte die schlechteste MD die er je mit Remus gespielt hat und so gingen die beiden mit 0 Punkten in die zweite Runde. Die zweite Runde war sehr schön (mal ausgenommen die letzen 15 Sekunden) letztendlich reichte es doch nur zu Platz 10.


Ollis Zusammenschnitt

Am nächsten Tag folgte dann noch das FDDO. Das ich jedoch nur noch aus einem möglichst schattigen Plätzchen verfolgte. Daniel startete mit beiden Hunden und holte sich mit Sirius den Sieg bei den Novice. Im Anschluss machten wir uns dann bald auf den Heimweg. Und natürlich blieben wir wieder einmal nicht von Staus verschon. Zwei konnten wir noch dank TMC umfahren beim dritten führte uns unser Navi dann direkt von der Autobahn in den Stau auf der Landstraße. Ich glaube wären wir auf der Autobahn geblieben wäre es schneller gegangen als in dem Stau auf der Landstraße wo Phasenweise keinerlei Fortkommen herrschte. Nicht ohne Grund haben wir für 350 km sechs Stunden gebraucht.

Was trotz allem bleibt ist die Erinnerung an ein schönes Wochenende mit vielen netten und lieben Menschen, vielen Freunden und jeder Menge Spaß. Und sollte nichts dazwischen kommen sind wir am ersten Juni-Wochenende 2011 wieder in Diekholzen :)

Meine
Fotos und unsere Ergebnisse findet ihr unter Frisbee-Results.
Noch mehr Videos von einigen Einzelküren gibt es auf unserem You-Tube Kanal.

 


Was für ein Wochenende in Luthe


Um die Reise in den Norden am Freitag möglichst früh antreten zu können haben wir das Auto bereits Donnerstagabend gepackt. Daniel und ich wollten uns nach der Arbeit etwa 500 Meter von zu Hause auf dem Parkplatz des Supermarkts treffen und dann los fahren.
Ich sollte die Hunde und die letzten Kleinigkeiten mitbringen während Daniel noch schnell etwas zu Trinken einkaufte. So viel zur Theorie!!!

Aber wie immer kommt es anders als man denkt :-)

Am Freitag rief dann Bettina an. Eigentlich war geplant nur schnell bei ihr anzuhalten, Gepäck, Hunde und Bettina einzuladen und weiter nach Luthe zu fahren.
Nun ja Bettina hatte keine Box für ihre Hunde und so planten wir eben um. Und mit etwa einer halben Stunde Verspätung fuhren wir dann los. Weit gekommen sind wir jedoch nicht. Stau!!!
Man ich hasse den Pott Freitagnachmittags!!! Na ja nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir jedoch in Steinfurt an. Schnell Bettina, Hunde und das "bisschen" Gepäck (schon der Wahnsinn was ein einzelner Mensch so braucht :-) ) eingepackt und weiter ging's.
Ab hier war die Fahrt auf jeden Fall entspannt. Zumindest bis Remus meinte kurz vor dem Ziel noch mal für einen Zwischenstopp sorgen zu müssen.
Aber nicht nur wir hatten Pech. Viel schlimmer erging es da noch Ine und Patrick. Deren Auto zwischenzeitlich einfach nicht mehr weiterfahren wollte. Und dies gleich mehrmals.

Na ja irgendwann hatten wir es alle geschafft und waren endlich auf dem Campingplatz angekommen. Zusammen mit Chris, Bettina, Ine und Patrick schlugen wir unsere Zelte bzw. Wohnwagen auf.
Im Anschluss wurde lecker gegrillt, gequatscht und nach und nach verabschiedeten wir uns in die Betten denn am nächsten Morgen sollte es früh los gehen zur 4. deutschen Dartbee Meisterschaft.

Wir hatten super Wetter und trotz Sonnencreme hatte der eine oder andere am Ende des Tages Sonnenbrand. Die Stimmung war sehr angenehm und freundlich. Und das Finale hätte wohl kaum spannender sein können.
An dieser Stelle noch einmal unsere Glückwünsche an Stefan aka. "Flip the Bullseye" Köder! Man was für ein Finalwurf!!!
Nach der Siegerehrung haben wir noch recht lange zusammengesessen bevor wir wieder zum Campingplatz zurück fuhren. Wieder wurde der Grill angeschmissen. Doch dieses Mal leisteten uns auch noch Sandra, Stefan, Ivonne und weitere Discdogger Gesellschaft. Wieder wurde lange zusammengesessen, gequatscht und bei völliger Dunkelheit mit Daniels neuer Leuchtscheibe gespielt. Und wieder verabschiedeten wir uns nach und nach in die Betten.

Der Sonntag begann mit Regen. Wie angekündigt. Zum Glück klarte das Wetter zum Beginn der ersten Freesyle-Küren etwas auf. Es blieb jedoch den ganzen Tag wechselhaft. So hatten wir von strahlendem Sonnenschein und T-Shirt-Wetter bis heftiges Gewitter mit fiesen Böhen alles dabei. Die Folge waren immer wieder Unterbrechungen um das schlimmste vorbeiziehen zu lassen. Mein größter Respekt geht an diejenigen die dem Wetter trotzten und ihre Freetyle, trotz strömendem Regen, zu Ende brachten.
Da ich dieses Mal selber gespielt habe und zudem auch für Daniel den Remus warm machen musste, hatte ich dieses Mal sehr wenig Zeit mir die anderen Küren anzusehen. Aufgrund des recht kleinen Startfelds war ich hauptsächlich damit beschäftigt die Hunde aufzuwärmen :-). Allein das ich kein einziges Foto an diesem Tag geschossen habe zeigt wie wenig Zeit ich hatte. Die Küren die ich jedoch gesehen habe fand ich sehr nett.

Alles in allem war dieses kleine Turnier für mich persönlich das bislang schönste diese Saison. Und dies nicht wegen meiner Platzierung oder dem Wetter. Sondern wegen der vielen lieben Menschen mit denen ich dieses Wochenende verbracht habe. Den vielen netten Gesprächen und dem tollen Miteinander.


 

Eine Reise in die Schweiz


Donnerstags Abends trafen wir uns in Köln mit You-Did, Ortlepps, Guido, Nana und Ronja die alle in einem VW-Bus + Wohnwagen anreisten. Kurz ein paar Sachen umgepackt und weiter ging der Trip in die Berge.
Nach langer Fahrt kamen wir aber schließlich doch bei Meli und Marcel an. Die für jeden von uns noch ein kleines Plätzchen organisiert hatten an dem wir kurz die Augen zu machen konnten.

Nach einem leckeren Frühstück ging es dann weiter zum Turniergelände was wirklich atemberaumend war. Dort wurden erst einmal Wohnwagen, Camper und Zelte aufgeschlagen.
Am späten Nachmittag führen wir noch mit einigen anderen zu einem nahe gelegenen See an dem sich die Hunde und auch wir Menschen von der anstrengenden Fahrt erholen konnten.
Der gemeinsame Abend war für mich recht kurz denn der fehlende Schlaf machte sich doch recht schnell bemerkbar und so verabschiedeten wir uns sehr früh um diesen ein wenig nachzuholen.

Am Samstag folgte dann das Turnier. Wir sahen wieder einmal viele schöne Küren. Auch viele Erststarter feierten einen gelungenen Auftackt.
Aufgrund des großen Startfelds kamen jeweils nur die besten 10 in den Genuss eine zweite Runde spielen zu dürfen. Daniel war einer von ihnen. Seine zweite Kür mit Remus war wohl die beste die ich seit langem bei ihm gesehen habe.
Den Spaß den er dabei hatte konnte wirklich jeder sehen und es hat sehr viel Spaß gemacht ihm zu zu schauen.
Am Ende konnte er sich sogar einen Platz auf dem Treppchen sichern.

Am Abend wurde noch ein wenig zusammen gefeiert. Aber nachdem wir das Gelände räumen mussten entschieden wir uns dann doch schlafen zu gehen.

Sonntag Mittag fürhen wir noch einmal mit insgesamt fünf Menschen und elf Hunden in unsemem Bus zusammen zum See und ließen noch eimal die Seele baumeln.
Im Anschluss daran machten Daniel und ich uns dann jedoch schon wieder auf den langen Heimweg.

Es war ein sehr schönes Turnier. Bei dem wir die eine oder andere neue Bekannschaft gemacht haben und auch die eine oder andere weiter gefestigt haben.
An dieser Stelle noch einmal ein riesen großes Dankeschön an Meli und Marcel für eure Gastfreundschaft und eure Mühen.

Wir freuen uns viele von euch schon bald in Diekholzen wieder zu sehen!

Fotos und Ergebnisse findet ihr unter Frisbee-Results.

 

Kempen Cup


früh morgens ging es auf nach Holland. Dort angekommen trafen wir auch schnell einige bekannte Gesichter und bezogen zusammen mit ihnen Stellung am Rand des Feldes.
Das Gelände war großartig. Sehr weitläufig (vor allem bis zu den Toiletten :-) ) und es gab sogar einen kleinen See mit dunkel blauem Wasser der gerne von den Vierbeinern zur Abkühlung genutzt wurde.

Das Turnier war ein kleines aber feines Tagesturnier. Und es machte sehr viel Spaß viele schöne Küren zuschauen zu können. Die Stimmung war sehr freundschaftlich und familieär.
Daniel hat sehr nett gespielt. Die zweite Kür gefiehl mir besser als die Erste aber noch viel besser gefällt es mir das er scheinbar wieder Spaß am Spiel hat. Denn das ist viel wichtiger als die Platzierung.

Fotos und Ergebnisse findet ihr unter Frisbee-Results.

 

Discdog United 2nd Edition


Daniel schreibt noch ;-)

 

Discdog Seminar 01. + 02.05.2010 mit dem Björn


Wie beginnt man mit einem Rückblick auf ein Seminar , an dem man(n) eigentlich nicht teilnehmen wollte? Am besten am Anfang. :-) 
Es fing damit an, dass Dana eine Einladung zum Seminar mit Björn von Judith erhalten hatte und mir mitteilte, dass sie daran gerne teilnehmen würde. Ich WOLLTE aber an diesem Wochenende gerne beim Skyhoundz Turnier in Gent / Belgien starten. Was folgte waren einige Diskussionen bei denen jeder seinen Standpunkt verteidigte und das beste Argument siegte. Was soll ich sagen, zum Glück habe ich „verloren“ und wir sind die 150 km nicht nach Belgien sondern ins Münsterland gefahren.

Nachdem wir den Seminarort bei Nana und Guido erreicht hatten, begann 20 Minuten später das Seminar. Wir stellten uns alle vor und erzählten wie lange wir schon spielten. Dabei stellte sich heraus, dass die eine Hälfte gerade in den Anfängen steckte und die Anderen schon länger die Discs rockten. Björn erklärte die Wichtigkeit des warm up und cool down und führte es mit seiner Hündin Emma vor. Genauso erläuterte er auch, dass es unbedingt notwendig ist, seinen Hund auf HD und ED untersuchen zu lassen, da diese Röntgenaufnahmen zeigen, ob der Hund vom Knochenbau gesund ist und die Wachstumsfugen geschlossen sind. Dies machte er mit so einem Nachdruck, dass ich davon überzeugt bin, dass diejenigen, die diese Untersuchung noch nicht durchgeführt haben am folgenden Montag direkt einen Termin bei ihrem Tierarzt machten.
Dann fingen wir mit dem Wurftraining an. Björn erwartete von den fortgeschrittenen Spielern, dass sie keine Basiswürfe vorführen sondern Variationen von diesen. Lange Rede kurzer Sinn, das Seminar war sehr abwechslungsreich und sehr gut strukturiert. Es wurde auf jeden Teilnehmer eingegangen und jede Frage ausführlich beantwortet. Wir machten viele Spiele mit der Scheibe und mit unseren Hunden. Jeder der mit seinem Hund gespielt hatte, bekam zuerst von den Teilnehmern ein Feedback und dann von Björn. Auf diese Weise wurden alle mit einbezogen und jeder achtete genau auf das spielende Team.
Der Abend klang am Lagerfeuer gemütlich aus und wir spielten einige Runden „Die Werwölfe von Düsterwald“, bis die Müdigkeit uns in die Federn / Schlafsäcke trieb. Ich kann euch das Spiel nur empfehlen, es macht einfach einen riesen Spaß und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Mein Fazit zum Seminar: Es hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht und es war sehr informativ. Auch wenn ich alles schon gehört habe zu warm up usw. und dieses auch anwende, hat es trotzdem nicht geschadet sich dies alles noch mal ins Gedächtnis rufen zu lassen, wie notwendig eine gute Vorbereitung für Hund und Menschen ist. Ich kann ein Seminar bei Björn mit ruhigem Gewissen empfehlen, nicht nur für Anfänger. Denn es hat noch niemanden geschadet mal über den Tellerrand zu schauen, ob es irgendwo etwas gibt was einem gefällt oder inspiriert. Denn Stillstand bedeutet Rückschritt und wir alle wollen doch uns und unsere vierbeinigen Freunde weiter entwickeln.

Daniel

 

Kathy Miller and Rockus Challenge, Hasselt, BE


Auch wenn dieses Turnier nicht das erste Turnier war, auf dem wir waren, so war es doch in vieler Hinsicht etwas ganz Neues für uns, jedoch vor allem für Daniel.
Für Daniel war es das erste Turnier auf dem er Spieler sowie auch Richter sein würde. Zudem war es das erste Zweitagesturnier auf dem wir ohne Zelt anreisten. Nicht weil wir aufgrund des Wetters vielleicht in einer Pension übernachten würden, sondern weil wir das erste Mal im Auto schlafen würden. Denn dafür wurde Daniels neuer (alter) Bulli extra angeschafft. Kein lästiger Zeltaufbau oder -abbau mehr. Einfach nur das Bett ausklappen, Vorhänge einhängen und fertig.
Und zu guter Letzt war es das erste Turnier, das nicht auf einem separaten Platz (Sportplatz, Campingplatz) stattfand sondern mitten in einem öffentlichen Park.

Angereist sind wir bereits Freitagabend. Der Erste der uns begrüßt hat war Mike Miller, direkt gefolgt von Sven van Driessche unserem Gastgeber und Ausrichter des Turniers. Doch wir waren nicht die einzigen Gäste. Einige Ungaren würden ebenfalls die nächsten zwei Tage bei Sven übernachten. Nach kurzem Kennenlernen sind wir noch alle zusammen Pommes essen gegangen und danach ging es auch schon ab ins Bett um am nächsten Morgen auch fit zu sein. Während Daniel und die Hunde keinerlei Probleme mit dem Schlafen im Auto zu haben schienen, war es für mich mehr als gewöhnungsbedürftig. Am nächsten Morgen gab es leckeres Frühstück und einen Kaffee und danach ging es schon zum Austragungsort.

Das Turnier war sehr interessant. Wir sahen viele schöne Küren und es herrschte eine angenehme, entspannte und freundschaftliche Stimmung. Daniels Küren waren mäßig und vor allem das was er mit Sirius zeigte, war sehr bescheiden. Es wird wohl das letzte Mal gewesen sein, so Daniels Aussage, dass er mit Sirius Freestyle gespielt hat. Auch der zweite Turniertag war sehr schön und so fuhren wir Sonntagabend mit vielen neuen Eindrücken und vielen neuen Bekanntschaften wieder gen Heimat.

Fotos und Ergebnisse findet ihr unter Frisbee-Results.



Lang, lang war es her

Ende 2008 waren wir zum letzten Mal mit den Hunden an Schafen. Aufgrund Daniels Weiterbildung haben wir einfach nicht mehr die Zeit gefunden, die knappe 3/4 Stunde zu unserer damaligen Übungsmöglichkeit zu fahren und einen Nachmittag mit den Hunden dort zu arbeiten.
Am Sonntag (28.03.) ergab sich recht kurzfristig die Möglichkeit dies wieder zu tun. Dass Remus sich "freuen" würde war natürlich klar. Was Sirius dazu sagen würde war ja bislang immer eher Tagesform bedingt.
Bei Remus ist es wirklich als würde man ihn durch das betreten der Wiese anknipsen. Ganz nach dem Motto jetzt darfst du. Geht  man jedoch an der Wiese vorbei ist dies auch nicht weiter schlimm. Sirius hingegen hatte mal Lust oder auch mal keine oder fand ganz einfach andere Dinge viel interessanter.
Nun ja wir gingen also auf die Wiese und Remus war natürlich direkt im "Arbeitsmodus". Daniel stellte sich also ins Netz und Remus begann sofort mit dem Auspendeln. Wie gewohnt achtete er sehr schön auf Daniels Körpersprache aber auch die ersten Versuche nur über Stimme und Kommandos zu arbeiten waren sehr vielversprechend. Unser kleiner "Hüteschlumpf" eben.

                      

Viel mehr haben wir uns jedoch über Sirius gefreut. Am Netz hat er bislang kaum Interesse an den Schafen gezeigt. Alles andere schien einfach viel interessanter zu sein. Doch dieses Mal zeigte er großes Interesse und arbeitete sehr schön mit. Zwar nicht so wie Remus und auch schien es, als fände er dass das rechtsrum laufen mehr Spaß machte als das linksherum. Aber das war gar nicht so wichtig. Viel wichtiger war, dass er mit so viel Freude mitgearbeitet hat und auch am Netzt Interesse an den Schafen hatte. Daniel war unglaublich stolz und glücklich.
Fotos von findet ihr in unserer Bildergalerie.


 

Hüh-Hüpf oder das Schlammbad in Solingen

Am Sonntag (21.03.) folgten wir der netten Einladung von Michi und den restlichen Disc*Hoppers zum gemeinsamen Training. Die Wettervorhersage sagte eine Regenwahrscheinlichkeit von 99% voraus. Na ja, Zusage ist Zusage und so machten wir uns mit Sack und Pack auf den Weg nach Solingen. Bereits auf dem Hinweg war der Wettergott nicht gnädig mit uns und ließ es Bindfäden regnen. Auf dem Hundeplatz angekommen setzten wir uns alle erst einmal gemütlich an den Ofen und aßen Muffins.
Nach kurzer Zeit schien jedoch auch der Wettergott gnädig mit uns zu sein und schickte uns nur noch vereinzelte kurze Schauer.
Da die Wiese doch ziemlich nass und tief war, entschlossen wir uns auf dem mit Rindenmulch ausgelegten Teil des Trainingsgeländes auszuweichen. Hier bestand trotz Nässe keine Rutschgefahr für die Hunde, im Gegensatz zur nassen Wiese.

                  

Den Hunden machte das Wetter natürlich nichts aus. Der menschliche Part war jedoch nicht sehr angetan von dem nassen und modrig riechenden Bodenbelag. Aber ob man nun durch Spritzer des vorbeilaufenden Hundes, Vaults oder Overs nass wurde, war letztendlich egal. Und somit legten oder knieten wir uns auch für Overs und Vaults in den nassen und matschigen Boden. Zum Glück hatten wir alle Klamotten zum wechseln mit. Denn nass waren wir - bis auf die Haut. Bettina konnte es sich auch nicht entgehen lassen dies festzuhalten.
Und so sieht das Ergebnis dann aus, wenn man eine kurze Einheit hinter sich gebracht hat.

                                                   

Nach dem Training war natürlich jede Menge Wasser zum abwaschen des Drecks und für jeden frische Klamotten mehr als willkommen. Danach ging es dann wieder vor den Ofen zum Aufwärmen und netten Geschichten rund um dem Hund. Als uns alle der Hunger dann plagte, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Zum Glück hatten wir nicht eine ganz so weite Heimfahrt wie manch anderer. Zu Hause gab es dann erst einmal eine warme Dusche, eine Kleinigkeit zu essen und dann ab auf die Couch.
Letztendlich bleibt die Erinnerung an ein schönes Training in entspannter, wenn auch nasser Atmosphäre mit tollen Geschichten.


Markenborder Spaziergang



Am Samstag (20.03) waren wir zum Markenborderspaziergang in Münster eingeladen. Auch wenn wir (noch) keinen Markenborder haben, bin ich dieser Einladung gerne gefolgt. Daniel hatte leider andere Termine.
Also machte ich mich in aller Herrgottsfrühe auf den Weg nach Münster. Im Gepäck natürlich die beiden Jungs. Das eigentliche Treffen begann erst um 15 Uhr. Judith hatte mich jedoch zum gemeinsamen "Scheibenschmeißen" eingeladen, was jedoch bereits ab 11 Uhr stattfinden sollte.
Mit leicht unguten Gefühl ob mich mein Navi auch wirklich bis ans Ziel bringt, machte ich mich also auf den Weg. Mein letzter Versuch mich in den Bauernschaften rund um Münster zurecht zu finden endete mit einer knapp zweistündigen Irrfahrt. Nun ja, es kam wie es kommen musste. Mein Navi brachte mich fast bis an mein Ziel. Ich stand mitten auf einem Hof und sollte einmal quer über den Acker fahren. Immerhin konnte ich Nanas und Guidos Haus dieses mal schon sehen. Für das letzte Stück reichte dann aber die Wegbeschreibung des netten Hofeigentümers, um den Weg zu finden.
Mittlerweile war es 11.30 Uhr und ich kam gerade recht zum Frühstück. Kurze Zeit später ging es jedoch hinter das Haus, um den Hunden ein paar Scheiben zu schmeißen und so, als wenn jemand an der Uhr gedreht hätte, kamen auch schon die ersten Markenborder und ihre Familien. Und der eigentliche Spaziergang konnte auch schon los gehen. Der Spaziergang verging wie im Flug. Mit viel Aktion für die Hunde und netten Gesprächen für die Halter.
Im Anschluss kehrten wir zu Kaffee und Kuchen wieder bei Nana und Guido ein. Zum Schluss gab es noch schnell ein paar Gruppenfotos und gegen sieben Uhr Abends machten wir uns dann wieder erschöpft aber glücklich auf den Heimweg.
Es war ein schöner Nachmittag bei dem ich, im Gegensatz zum Markenborderspaziergang 2008, nicht die einzige mit nicht-markenboderverwandten Hunden war.


Zu Besuch bei Silva

Ende Januar haben wir uns auf den Weg in den stürmischen Norden aufgemacht.
Silva und ihre Familie wohnten bis vor ein paar Jahren gar nicht mal so weit von uns, haben sich jedoch nun den Traum einer Pension direkt an der Nordsee verwirklicht.
Kennen gelernt haben wir uns über das Internet. Nach langer Suche haben wir einen Termin gefunden, an dem wir alle Zeit hatten und so machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Im Rheinland gab es nur noch wenig Schnee. Aber je länger wir unterwegs waren um so schlimmer wurde auch das Wetter. Geplant war eine etwa vierstündige Fahrt. Nach langen sechs Stunden hatten wir dann aber unser Ziel erreicht und sind nach kurzer Begrüßung nur noch todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag hatten wir uns zum gemeinsamen Spaziergang am Meer verabredet. Dick eingepackt ging's durch meterhohe Schneeverwehungen mit netten Gesprächen für die Zweibeiner und jeder Menge Spaß für die Hunde.
Abends sind wir lecker Essen gegangen, die Hunde waren natürlich mit. Die Besitzer des Restaurants waren wirklich sehr nett und haben den beiden Jungs direkt eine große Schüssel Wasser gebracht. Nun es kam wie es ja bald kommen musste. Ich wollte zur Salatbar und Remus wollte natürlich mit. Nur leider war das Wasser im Weg :-).
Aber selbst das war kein Problem. Schnell ein paar Handtücher organisiert und alles war wieder gut.
Die Jungs haben sich ansonsten vorbildlich benommen. Lagen ganz lieb unter dem Tisch, keinen Ton haben sie von sich geben und gebettelt wurde auch nicht.
Die Gäste am Nachbartisch waren doch recht verwirrt warum ihr Labbi unbedingt unter unseren Tisch wollte und noch mehr als sie dann feststellten, dass dort zwei Hunde lagen :-).
Am nächsten Morgen gab es noch eine letzte Runde am Stand bevor wir uns wieder auf den Weg nach Hause machten.

Es war ein tolles Wochenende bei netten Menschen und einer tollen Border-Maus.
Schön euch endlich mal persönlich kennengelernt zu haben.

Fotos von unserem Ausflug findet ihr in unserer Bildergalerie.


Kurzurlaub und Silvester in Holland

Etwa Anfang Dezember fragten uns Bettina und Alex, ob wir nicht Lust hätten mit ihnen Silvester in Holland zu feiern. Direkt im Ferienhaus in unmittelbarer Nähe zur Nordsee.
Lange nachdenken mussten wir natürlich nicht.
Silvester fiel ideal, so dass wir direkt ein verlängertes Wochenende in Holland verbringen konnten. Mittwochs ging's nach der Arbeit los. Bereits auf der Fahrt war die Stimmung bestens. Wir traten die Reise aus dem Rheinland an, mit kurzem Zwischenstopp in Roermond zum Shoppen. Bettina und Alex starteten ihre Reise etwas zeitversetzt im Münsterland. Während der Fahrt verglichen wir bereits unsere Ankunftszei,t bei der sich herausstellte, dass wir ungefähr gleichzeitig eintreffen würden.
Die Fahrt verlief reibungslos, nur das letzte Stück über Land war unheimlich dunkel. Keine Straßenbeleuchtung - Nichts. Schon ein komisches Gefühl. Kein Wunder, dass wir prompt an der Einfahrt zum Ferienhaus vorbei fuhren.
Trotz Ehrenrunde (da es eine Einbahnstraße war) trafen wir als Erste ein. Keine drei Minuten später waren aber auch Bettina, Alex und die Vierbeiner da.
Eigentlich wollten wir uns zur Einstimmung abends Pommes mit Frittensauce holen. Leider machte uns die Pommesbude einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück hatten Bettina und Alex genug Proviant mit.
Am nächsten Tag stand natürlich erst mal ein Strandspaziergang auf dem Plan. Schwupp alle Menschen und die 4 Hunde in den Bus und los ging's. Die "Männer" vorne weg. Die Hunde überall und kreuz und quer. Bettina und ich mit gezückter Kamera ganz in Paparazziemanier hinterher. Man was haben wir Fotos gemacht. Nach einem wunderschönen, kaltem und windigen Nachmittag ging es wieder zurück ins Ferienhaus.
Abends gab's Raclette. Danach wurden die ersten Fotos gesichtet, während die Männer ferngesehen haben und die Hunde in einen Tiefschlaf gefallen waren. Ja, Meerluft macht müde :-).
Aber auch wir hatten so unsere Problemchen Silvester nicht zu verschlafen.
Natürlich stand auch an den folgenden Tagen der Ausflug zum Strand immer hoch im Kurs. Am letzten Abend gab es dann auch noch die Pommes mit Frittensauce und Frikandel spezial :-).
Sonntagabend ging es dann wieder nach Hause - nach vier Tagen Sonne, Strand, Sturm, Neuschnee, jeder Menge Spaß und viele tollen Fotos.

Diese findet ihr natürlich in unserer Bildergalerie.



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